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Stellungnahme - OZ Artikel vom 19.03.2021

Von: Susann May, Geschäftsführerin, 19.03.2021

 

Bezugnehmend auf den heute erschienen Artikel "Wirbel um Rostocker Gartenverband" in der Ostsee-Zeitung, veröffentlichen wir unsere gesamte Stellungnahme, die als Pressemitteilung auf Anfrage vom 14.03.2021 an die Ostsee-Zeitung übermittelt wurde.



Stellungnahme zur Anfrage vom 14.03.2021 der Ostsee-Zeitung


Zwischen dem Verband der Gartenfreunde und Abrissunternehmen Krüger besteht kein Vertragsverhältnis.


Der Verband der Gartenfreunde steht in der Pflicht, insbesondere in seiner Funktion als Generalpächter, seinen Mitgliedsvereinen Unterstützung bei der Abwicklung von Kleingarten-Pachtverhältnissen zu erbringen.


Aus verschiedenen Gründen verlassen Pächter ihre Kleingartenparzellen, ohne diese von ihren Habseligkeiten zu befreien. Darüber hinaus erfahren unsere Kleingartenanlagen häufige Brandanschläge, die in den meisten Fällen den Abriss ihrer Laube erfordern.


Zur Weiterverpachtung besteht die Notwendigkeit, der Herrichtung der Kleingartenparzellen. Zur Unterstützung bedienen sich die Kleingartenvereine teilweise professioneller und qualifizierter Abrissunternehmen.


Der Verband der Gartenfreunde hat hierfür eine entsprechende Ausschreibung durchgeführt. Im Ergebnis war festzustellen, dass qualifizierte Angebote ausblieben. Die Firma Abriss Krüger hatte zu diesem Zeitpunkt bereits seine Dienste in diversen Kleingartenanlagen zur vollsten Zufriedenheit der Beteiligten erledigt. Das Abrissunternehmen hat hinzukommend entsprechende Referenzen aufzuweisen und ist für die Asbestentsorgung qualifiziert, die eine wesentliche Rolle dabei spielt. Die weiteren Empfehlungen an die Kleingartenvereine erfolgten seitens des Verbandes somit guten Gewissens.


Für eine mögliche Kostenreduzierung wurde über den Abschluss einer Rahmenvereinbarung im geschäftsführenden Vorstand des Verbandes beraten. Bis zu diesem Zeitpunkt waren dem überwiegenden Teil der Vorstandsmitglieder des geschäftsführenden Vorstandes keinerlei politische Aktivitäten seitens Herrn Krüger bekannt. Im Zuge der Beratung äußerte ein Vorstandsmitglied seine Bedenken, in Bezug auf öffentlich bekanntgewordene Aktivitäten des Herrn Krügers.

Daraufhin stellte der geschäftsführende Vorstand fest, dass das öffentliche Ansehen des Herrn Krüger ausschließlich durch seine politische Vergangenheit geprägt wurde. In diesem Zusammenhang hat sich der geschäftsführende Vorstand dazu entschlossen, keine Rahmenbindung mit dem Abrissunternehmen einzugehen.


Im Auftrag des geschäftsführenden Vorstandes


Susann May

2. Stellvertreterin des Vorsitzenden

und Finanz- und Vermögensverwalterin

und Geschäftsführerin


Rostock, 18.03.2021

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4 Comments

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Ich habe übers Wochenende mit mehreren Gartenfreunden Unterhaltungen zum OZ Artikel geführt. Die meisten meinten die politische Gesinnung eines Gartenfreundes, wie auch die eines korrekt tätigen Dienstleisters von der Abwasserabfuhr über den Gutachter bis hin zum Abbruchunternehmen gehört nicht an den Pranger gestellt. Das gebietet unsere Satzung, solange derjenige nicht irgendwie öffentlich versucht Propaganda für seine Auffassung zu machen. Braune und auch Rote Sozialisten gehören für strafbare (!) Handlungen ausschließlich vor ein ordentliches Gericht. Hier hätte unser Vorstand etwas besser überlegen sollen, bevor er der Hetze von linken "Gutmenschen" auf den Leim geht. Sagen einige hinter vorgehaltener Hand.

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kgv-prof. p. lauremberg

Kein Vorsitzender wir vor Auftragsvergabe Firmen nach ihren politischen Hintergründen befragen, sondern es geht darum, qualifizierte Arbeit zu einem guten Preis zu erhalten.

Lasst die Kirche im Dorf und fordert nicht immer Dinge, wie Entschuldigungen und noch eine Erklärung zur Erklärung. Es wurde alles gesagt Punkt.

Warum fühlen sich Leute immer dazu berufen alles besser zu wissen? Habt Ihr zu viel Zeit?

Die eigene Meinung zu sagen ist richtig und wichtig, aber nicht nörgeln und versuchen seine eigene Meinung anderen aufzudrängen. Denkt auch bitte daran, wir leben in einer Demokratie und da muss man aushalten, dass es auch extremistische Parteien gibt. Wir teilen nicht deren Gedankengut, aber solange sie nicht verboten sind, ist es legal das sie…


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Bedauerlich finde ich, dass der Vorstand in seiner Stellungnahme keine Entschuldigung äußert und keine klare Stellung in der Öffentlichkeit bezieht, dass wir nicht mit extremistischen Parteien und verfassungsfeindlichen Organisationen sowie deren Vertreter zusammenarbeiten, siehe auch Satzung des Verbandes § 2 Punkt 5.


Doreen

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Warum wird ein korrekt arbeitender Bürger ausgegrenzt? das hatten wir doch vor 89 und auch zu Großelterns Zeiten, hat aber nichts in einer modernen, weltoffenen und toleranten Gesellschaft zu suchen.

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