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Vortrag: Rosenschnitt

Am 27.03.2023 hielt Frau Soldan für die Fachberaterinnen und Fachberater einen Vortrag  zum Rosenschnitt. Frau Soldan ist seit über 30 Jahren Rosenliebhaberin, hat viele historische Rosen bestimmt, gesammelt, gepflegt und verfügt somit über jahrelange Erfahrung mit Rosen.

Zunächst gab sie eine theoretische Einführung in den Rosenschnitt.


Für die Verjüngung der Rosen ist ein regelmäßiger Schnitt erforderlich. Etwa alle fünf Jahre sollte altes Holz entfernt werden. Trockene Zweige und altes Holz sollten möglichst weit unten abgeschnitten werden. Dazu sind schmale Sägen oder spitze scharfe Scheren geeignet. Um Übertragung von Krankheiten und Schädlingen zu vermeiden sollten die Werkzeuge möglichst nur für Rosen benutzt und regelmäßig desinfiziert werden.


Einmal blühende Rosen werden im Sommer (Ende Juli, Anfang August) nach der Blüte zurückgeschnitten. Am neuen Austrieb bilden sich die Blütenknospen für das kommende Jahr.


Bei Kletterrosen wird vertrocknetes oder krankes Holz entfernt. Sind sie vergreist, werden sie in der Vegetationsruhe radikal zurückgeschnitten.


Mehrmals blühende Strauch- und Beetrosen werden zur Forsythienblüte geschnitten. Um einschnelles  Abtrocknen zu erreichen sollten die Rosen nicht zu dicht sein. Alte und überschüssige oder zu dünne, schwache Zweige werden auf Astring zurückgeschnitten. Verbleiben Aststummel können Pilze eintreten. 


 Die anderen Triebe werden etwa 1/2 cm über einem nach außen zeigenden Auge mit einen graden Schnitt eingekürzt. Die angeschnittenen Triebe sollten etwa in einer Höhe liegen (Saftwaage). Sind Äste von Krankheiten oder Schädlingen befallen. Z. B. Vom Rosentriebbohrer wird bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten. Das befallene Schnittgut ist über den Hausmüll zu entsorgen.




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