Bundeswettbewerb 2014

Motto: „Gemeinsam - gärtnern - gemeinsam wachsen”
23. Bundeswettbewerb 2014 - "Gärten im Städtebau"
Einsendeschluss für die Bewerbungsunterlagen ist der 15.01.2014

23. Bundeswettbewerb

„Gärten im Städtebau, Gemeinsam gärtnern – gemeinsam ­­­­wachsen”

Verband der Gartenfreunde e.V. Hansestadt Rostock mit zwei Vereine­n dabei:
KGV "Dahlie" e.V. und KGV "Waldessaum II" e.V.

Die siebenköpfige Jury des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde e.V. machte seinen 2. Halt auf ihrer Bewertungstour am 29.06.2014 im Verband der Gartenfreunde e.V. Hansestadt Rostock. Gleich zwei Kleingartenanlagen unseres Verbandes haben sich für die Teilnahme qualifiziert. Es ist der Sieger des Landeswettbewerbes von Mecklenburg und Vorpommern 2014, die Kleingartenanlage „Waldessaum II“ e.V. und die Kleingartenanlage „Dahlie“ e.V.

Im Haus der Kleingärtner des Verbandes konnte sich die Jury davon überzeugen, dass die Bedeutung von Kleingartenanlagen für die Stadtentwicklung der Hansestadt Rostock ein wichtiger Baustein ist. Die Förderung von Kleingärten und die städtebauliche Einbindung ist auch ein Bekenntnis des kürzlich auf Initiative des Verbandes durchgeführten Kleingartenforums mit Vertretern der Landesregierung und der Stadtverwaltung der Hansestadt Rostock.

Die Umsetzung des Flächennutzungsplanes der Stadt durch entsprechende B-Pläne, die Aufwertung der bestehenden Kleingartenanlagen und die Einbindung bzw. Entwicklung von Projekten sind Schwerpunkte der kommenden Jahre. Dieses bekräftigte der Amtsleiter des Amtes für Stadtgrün, Naturschutz und Landschaftspflege der Hansestadt Rostock, Dr.-Ing. Stefan Neubauer gegenüber der Jury. Beispielhaft wurde die Zusammenarbeit mit der Verwaltung der Hansestadt und die Gestaltung von Projekten durch den Vorsitzenden Verbandes Dieter Steffens dargestellt.KGV

Nicht zuletzt hatte der Vorsitzende der Kleingartenanlage „Dahlie“ e.V. die Aufgabe seine Kleingartenanlage vorzustellen. Hans-Peter Kolz, seit 39 Jahren Vorsitzender der Kleingartenanlage berichtete über viele Initiativen seiner 138 Mitglieder und die Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Einrichtungen.

Besonders am Herzen liegt es den Mitgliedern, die Kleingartenanlage für Besucher der naheliegenden Klinik und Studentencampus weiter zu öffnen. Denn hier liegt das Potential auch künftig keinen Lehrstand in seiner Anlage zu haben. Die Erhaltung der Kleingartenanlage, die damit verbundene kleingärtnerischen Nutzung und der Beitrag zum Natur- und Umweltschutz sind Ziele unserer Kleingärtner, so Hans-Peter Kolz in seiner Präsentation.
Trotz Dauerregens hatten alle Teilnehmer der Begehung gute Laune und es ging in die Kleingartenanlage „Dahlie“ e.V. Hier konnte sich die Jury von der kleingärtnerischen Nutzung, naturnaher Bewirtschaftung und Objekten zum Natur- und Artenschutz überzeugen.

Nach Abschluß des Rundganges ging es zur nächsten Station, der Kleingartenanlage „Am Waldessaum II“ e.V. Die Fahrt führte durch die schöne Hansestadt ins Ostseebad.

Im Eingangsbereich die Überraschung für die Jury. Sie wurden vom Vorsitzenden der Kleingartenanlage Frank Mangelsdorf, der seit 8 Jahren die Geschicke der Anlage leitet und von einem Ehepaar, dem Stellv. des Vorsitzenden, Peter Falkowski und seine Ehefrau Hannelore inTrachten,wie sie um 1840 in Warnemünde getragen wurden, empfangen.

Welche Bedeutung die Kleingartenanlage gerade im Erholungsgebiet Warnemünde und deren Nähe zur Ostsee hat, brachte der Vorsitzende in seiner Präsentation zum Ausdruck.

Durch den Besuch der eigenen Vereinsgaststätte nutzen viele Urlauber auch die Möglichkeit einen Spatziergang durch die Anlage zu unternehmen. Trotzdem werden keine Kleingärten für Urlaubszwecke vergeben. Hier stehen die Rostocker an erster Stelle, um sich eine kleine grüne Oase auf den 118 Parzellen zu schaffen. Die 160 Mitglieder des Vereins bewirtschaften ihre Parzellen in vielfältiger Weise. Dabei steht die kleingärtnerische Nutzung immer im Vordergrund. Der Vorsitzende berichtete über Partnerschaften und Projekte mit Schulen und anderen Einrichtungen. Von der vielfältigen gärtnerischen Nutzung, der Einhaltung der Gemeinnützigkeit, der Gestaltung der einzelnen Parzellen und der Artenvielfalt bei Kultur- und Nutzpflanzen, konnte sich die Jury überzeugen.

Nach Abschluss der Besichtigung erhielten beide Vereine eine Einladung zur Auswertung und Preisverleihung am 22 November 2014 nach Berlin. Sie müssen sich unter 30 Bewerbern aus der dem gesamten Bundesgebiet behaupten. Dazu wünschen wir den Vereinen viel Erfolg.

Durch die Ankündigung und Einladung der regionalen Medien über den Aufenthalt der Jury zur Bewertung unserer Wettbewerbsteilnehmer, war das Interesse groß.

Der regionale Hörfunk berichte am selben Tag mit Livestatements der Jury und der Wettbewerbteilnehmer. Die regionale Presse brachte unter großer Aufmachung ihre Berichte über den Wettbewerb und ihre Teilnehmer in Ihren Ausgaben am 30.06.2014.

Eckhard Hamann

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